VJ Robotski




Daniel Botz aka Robotski konnte sich bei der Berufswahl nicht zwischen seinen drei Hauptinteressen entscheiden: Kunst, Musik und Computer. Also wurde er VJ. Tagsüber unterrichtet er am Institut für Kunstpädagogik der LMU München mit den Schwerpunkten Medienkunst, Grafik und Popkultur.

Nachts ist er in Clubs und auf Festivals unterwegs, um seine visuellen Breakbeats zu einer rhythmischen Tapete zu verweben. Mit elektronischem Klebstoff formt er Collagen aus deformierten Filmschnipseln, grafischen Fundstücken und krachender 8-Bit-Ästhetik, die das musikalische Fundament auf eigenwillige Art interpretieren.

VJ Robotski begann seine VJ-Arbeit 1997 mit regelmäßigen Beiträgen zum elektronischen Videomagazin highflyer im Münchner Club Ultraschall II, seit 1999 ist er Mitglied im Münchner VJ-Team highflyer, seit 2003 Resident-VJ im Münchner Club Harry Klein.

Inzwischen sorgte er für die elektronische Live-Tapete bei Interpreten wie Sven Väth, Paul van Dyk, Dave Clarke, DJ Hell, Miss Kittin, Andrew Fletcher, Ricardo Villalobos, Vienna Scientists, Alexander Kowalski, Ernst Horn, Robert Görl oder kreierte Videoinstallationen und Projektionen für Unternehmen wie Strenesse, Lacoste, CineMaXX, Bacardi und die Stadtwerke München bzw. für Institutionen wie das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, die Pinakothek der Moderne, ZKMax und die Ludwig-Maximilians-Universität München.

2005 produzierte er mit seinen highflyer-Kollegen die DVD „highflyer vs. Markus Kavka“.